Eine Blume ist in nahezu jedem Garten zu finden und doch hat sie meißt niemand gepflanzt. Oft wird sie noch nicht einmal beachtet.

Ja es dreht sich um das Gänseblümchen (Bellis perennis) ! Sein deutscher Name rührt davon das es besonders auf Gänseweiden gut gedeiht, da Gänse es nicht so gerne fressen aber alles andere drumherum. Sie fühlt sich besonders im Rasen wohl, kann aber auch am niederen Beetrand wachsen wenn man sie läßt. Sie ist unglaublich robust, langlebig und von allen einheimischen Pflanzen jene mit der längsten Blütezeit ! Sie kann bei milden Wintern das ganze Jahr über blühen, meißt blüht sie aber von März bis November.

Zwar enthalten ihre Blüten nur wenig Nektar, sind aber trotzdem eine gute Insektenweide, auch Aufgrund ihrer fast ganzjährigen Verfügbarkeit. Wer seinen Rasen nicht zu kurz hält, sondern im mittleren bis höheren Schnittbereich trimmt, nimmt nicht nur seinem Rasen viel Stress ab, sondern fördert die kleine fröhlische Gänseblume und des Rasens bester Freund und Stickstofflieferant – den Weißklee !

Gänseblümchen sind übrigens essbar ! Sowohl Blätter wie auch Blüten, letztere schmecken angenehm nußig und sind eine hübsche Salatdekoration.

Es gibt auch Zuchtformen des Gänseblümchen, zumeißt Tausendschön genannt. diese sind sehr hübsch und blühen Übereichlich, sind aber dafür kurzlebig. Es lebt nur ein bis zwei Jahre im Gegensatz zu der sehr alt werden könnenden Wildform. Hier zu sehen ist eine magentarote Züchtung des Gänseblümchens:

Und hier eine rosa/weiße Zuchtform:

Ich liebe wilde Gänseblümchen sogar noch mehr als Rosen!

Gänseblümchen – Stille Heldin der Wiese

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